Im kommunistischen China von Mao Tse Tung herrscht die Auffassung, dass Ordnung und Stabilität nur mittels Angst und Gewalt erhalten werden können. Folglich kontrolliert der Staat straff alle Aspekte im Leben der Individuen und bestraft rücksichtslos jeden, den er als geeignet befindet. In China werden nicht nur Bürger, die ernsthafte Kriminaltaten begehen, bestraft. Der chinesische Staat hat sogar Frauen verhaftet, die ihren Männern im Ausland Zeitungsausschnitte zugeschickt haben, unter der Anklage, sie hätten chinesische Staatsgeheimnisse verraten. Er kann jemanden des Hochverrats beschuldigen und ihn in ein Arbeitslager schicken, der einem ausländischen Journalisten etwas gegeben hat, was lediglich wie ein harmloses Zitat aussieht. Es ist völlig verständlich, dass unter solchen Bedingungen Angst und Unsicherheit überwiegen, anstelle von Frieden, Sicherheit und Stabilität. Auf die gleiche Weise steht es in einer Gesellschaft ohne Gefühle wie Liebe, Aufopferung und Mitleid auch außer Frage, von Demokratie und Menschenrechten zu reden. 1
Chinesische Bürger sind nicht imstande offen Fehler der Regierung zu kritisieren oder ihre Gedanken offen zu äußern, wodurch sie nicht in der Lage sind, auf wirksame Weise Wandel und Erneuerung voranzutreiben. Das Schicksal derjenigen, die es versuchen, ist in der Regel abschreckend genug.
Egal, in welchem Maße die westlichen Medien die liberalen Reformen der Wirtschaft und den Anspruch, dass China sich zur Demokratie wendet beschreiben; die rote chinesische Regierung hat nicht die geringste Absicht, ihre totale Kontrolle über die Menschen aufzugeben. Diejenigen, die in chinesischem Gebiet leben, sind der Beweis, und die Menschen aus China und Ostturkestan gemeinsam sind jetzt die größten Opfer dieser rücksichtslosen Praktiken.
Der britische Journalist John Mirsky, ein China-Experte,, beschreibt diese kommunistische Herrschaft mit folgenden Worten:
… Aber für sie [die Kommunistische Partei] bedeutete Stabilität eine Ordnung, in der die Älteren und die Kommunistische Partei unanfechtbar die Verantwortung trugen. Jeder Bedrohung hiervon würde damit begegnet werden, was sie am effektivsten handhaben konnten: Macht.2
Während der Kulturrevolution wurden zehntausende Lehrer, Politiker und Künstler von den Roten Garden gefoltert und getötet. Oft wurden gute Beamte in dieser Epoche zerstört. Dieser Erste Parteisekretär ist einer von tausenden von Menschen, die beleidigende Plakate um deren Hals gehängt bekamen und öffentlich gedemütigt wurden. |
Dieses von Mao erstmals 1949 eingeführte Regime der Unterdrückung, das bis zum heutigen Tag andauert, wurde kraft der weitreichenden Organisation der Kommunistischen Partei aufrechterhalten. In solch einer Umgebung, in der es nahezu einen zivil-gekleideten Polizisten auf 5-10 Menschen gibt, und in der jeder zum Informanten über jeden anderen geworden ist, hat die Kommunistische Partei ihre Autorität mit Macht und Gewalt erhalten. Das ist der Grund, weshalb vom Beginn an eine rücksichtslose Polizeimacht und Armee eingesetzt wurden. Die chinesische bewaffnete Volkspolizei (People’s Armed Police = PAP) und die Volksbefreiungsarmee (VBA), die vom Staat und vom Ministerium für Staatssicherheit kontrolliert werden, übernahmen diese Verantwortung. Seit dem Tag, an dem sie aufgestellt wurde, hat die PAP als der bewaffnete Flügel der Kommunistischen Partei operiert, und sie ist heute die größte Armee in der Welt mit 6 Millionen Mann.
Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das Böse) mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft war, dir wie echter Freund werden. (Quran, 41:34) | ||||
Die Behauptung, dass Konflikt der Schlüssel zur Entwicklung ist, ist ein Schritt in Richtung endlosen Blutvergießens. Anhänger solche Ideologien werden sich in konstanten Konflikten befinden, sich gegenseitig unterdrücken und das Blut des anderen vergießen (alles im Namen des Fortschritts). Menschliche Gefühle, die durch die Religion aufrechterhalten werden (solche wie Liebe, Respekt, Aufopferung und Teilen) verschwinden vollständig, mitsamt jeder Möglichkeit auf Frieden und Sicherheit. In der Tat lehrt die kommunistische Philosophie, dass diese Tugenden die Entwicklung der Gesellschaft zurückhalten. Mao, der diese Philosophie nach China gebracht hatte, hinterließ 60 Millionen Tote, mehrere 10 Millionen Menschen, die Folter erlitten hatten, und eine rücksichtslose Gesellschaft.
Dennoch rechtfertigen die wahren existierenden Widersprüche und Gegensätze nicht Grausamkeit und Gemetzel. Gegensätze existieren überall: Tag und Nacht, dunkel und hell, heiß und kalt, gut und böse. Trotzdem wurden diese geschaffen, um die Schönheit der Welt zu betonen und um es moralischen Tugenden wie Toleranz, Frieden und Vergebung zu erlauben sich herauszubilden. Dasselbe trifft auf die Welt der Ideen zu. Die Tatsache, dass Menschen unterschiedlich denken und glauben, ist kein Grund, dass sie sich gegenseitig rücksichtslos abschlachten. Gott gebietet den Menschen, dass sie sich gütig verhalten, selbst gegenüber ihren Feinden, und dass sie gute Worte an die Menschen richten. Alle Widersprüche können durch Menschen, die Vernunft und gutes Gewissen besitzen und die Moral des Quran mit sich bringen, in einer Atmosphäre von Frieden und Toleranz aufgelöst werden.
Der Kommunismus hingegen verhält sich genau umgekehrt. In der Tat, als der Konflikt, der einer der wichtigsten Bestandteile des Kommunismus ist, sich mit dem Darwinistischen Gedankengut zusammentat, welches menschliche Wesen als eine Art Tier betrachtet, war das Resultat der Tod von Millionen von Menschen und die Zerstörung vieler weiterer Leben. Aus diesem Grund wurden die politischen Regeln von Mao und seinen Anhängern nicht durch das Leid, das sie bei ihren Bürgern, die sie lediglich als Herde von Tieren ansahen, verursachten, geändert...
Die Darwinistische Weltsicht, die Mao dazu gebracht hat, diejenigen, die sich dem Kommunismus entgegenstellt haben, als Tiere anzusehen, wird im Buch China and Charles Darwin von James Reeve Pusey, einem Historiker Harvard University, beschrieben:
Mao Tse-Tung hatte in einem wütenden Augenblick (um 1964) geschworen, dass „alle Dämonen ausgelöscht werden müssen.“ Er enthumanisierte seine Feinde, teils in traditioneller Übertreibung, teils im Rahmen des sozial-darwinistischen „Realismus“. Gleich den Anarchisten, sah er Reaktionäre als evolutionäre Rückfälle, die die Auslöschung verdienten. Die Feinde des Volkes waren Nicht-Menschen, und sie verdienten es nicht, wie Menschen behandelt zu werden.3
Maos eigene Worte bestätigten die Worte von Pusey. Einer der Slogans des Gründers von Rot-China zu jener Zeit war „Die Basis des chinesischen Sozialismus beruht auf Darwin und der Evolutionstheorie.“4
Mao selbst bekannte, dass die Evolutionstheorie von Darwin die wichtigste ideologische Unterstützung des kommunistischen Regimes Chinas ist. In seinem Buch China and Charles Darwin beschreibt der Historiker der Harward University, James Reeve Pusey den großen Einfluss des Darwinismus in China und wie er die intellektuelle Basis des Kommunismus vorbereitete. |